Artikel vom 8. 9. 2005
PEREMOHA heisst: Sieg.
Als nach Abzug der deutschen Truppen Überlebende aus den Wäldern, später auch ZwangsarbeiterInnen aus dem Reichsgebiet in ihre Heimat zurückkehrten, gab es Jadliwka nicht mehr. Die Besatzer hatten das Dorf niedergebrannt. Nur die Kirche war erhalten - sie hatte den Deutschen als Kommandantur gedient. Die Rückkehrer gruben sich Erdlöcher als Notunterkünfte und begannen, das Dorf wieder aufzubauen. Ihre neue alte Heimat nannten sie „Peremoha“.
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Artikel vom 2. 8. 2005
Erinnern - Helfen - Begegnen
Das Projekt Peremoha
Es war irgendwann im Jahr 1995 in Kiew, als Nadjeschda Mudrenok dem Eisenacher Pfarrer Stefan Müller und dem Ehepaar Irene und Jan Niemöller von ihrem Heimatdorf Peremoha erzählte. Müller gab ihr das Versprechen: „Wir werden dafür sorgen, dass die Menschen in Deutschland von diesem Dorf erfahren.“
Die Niemöller-Stiftung hat das Versprechen eingelöst.
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Peremoha
Erinnerung



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