Artikel vom 23. 5. 2008
Julius-Rumpf-Preis 2008 für die „Medizinische Flüchtlingssolidarität Hannover“
Die Initiative „Medizinische Flüchtlingssolidarität“ in Hannover erhält den diesjährigen mit 7.500 Euro dotierten Julius-Rumpf-Preis der Martin-Niemöller-Stiftung.
Die Initiative „Medizinische Flüchtlingssolidarität“ in Hannover erhält den diesjährigen mit 7.500 Euro dotierten Julius-Rumpf-Preis der Martin-Niemöller-Stiftung.
Seit zehn Jahren baut die „Medizinische Flüchtlingssolidarität“ in Hannover ein medizinisches Versorgungsnetz für Flüchtlinge und Migrant/innen, die aufgrund ihres Aufenthaltsstatus keine oder nur unzureichende medizinische Versorgung erhalten. Die Initiative arbeitet mit Medizinern und anderen Fachkräften aus dem Gesundheitsbereich zusammen und vermittelt weitgehend kostenlose Beratung und Behandlung.
Deshalb ist es, neben dem Aufbau einer medizinischen Hilfsstruktur, ein übergeordnetes Ziel, jene Sondergesetze abzuschaffen, die eine staatliche Regelversorgung für alle hier lebenden Menschen verhindern.
Die Preisverleihung findet am Samstag, den 31. Mai 2008 um 11 Uhr im Ärztehaus in Hannover statt. Die Laudatio hält Landesbischöfin Margot Käßmann.
„Die medizinische Flüchtlingssolidarität engagiert sich für das Grundrecht eines jeden Menschen auf medizinische Betreuung, unabhängig von Herkunft und Status,“ erklärte Stiftungsvorsitzender Prof. Dr. Martin Stöhr. „Wir möchten mit dieser Preisverleihung auch die politische Forderung unterstützen, dieses Grundrecht in die Gesetzgebung einfliessen zu lassen.“



Peremoha
Julius-Rumpf-Stiftung
Julius Rumpf



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